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Imagevideo erstellen – Tipps, die man beachten sollte!

Sie benötigen ein Imagevideo für Ihr Unternehmen, wollen dieses selbst erstellen oder professionell produzieren lassen und wissen nicht worauf Sie achten müssen? Wenn dies ist Ihr erstes Imagevideo ist, haben Sie sicher viele Fragen, Gedanken und Vorstellungen. Was ist zu beachten, was gibt es für NoGo’s, was gehört auf jeden Fall in den Film und wie entsteht eigentlich ein Imagefilm? Ein Ziel steht immer an erster Stelle: Ihr neues Imagevideo soll ihr Unternehmen in perfekter Art & Weise für Ihre Zielgruppe darstellen. Damit Sie mit Ihrem Imagevideo am Ende zufrieden sind, geben wir Ihnen vorab bereits erste Tipps die man beachten sollte.

Bevor wir auf die eigentlichen Tipps eingehen: Der Wunsch nach einem Imagevideo kommt oft mit der Frage einher, wie dieses erstellt wird. Wird das Video selbst erstellt oder doch lieber professionell produziert? Welche Kosten kommen auf einen zu und an wen kann man sich wenden? Sollte man ein Imagevideo selbst produzieren oder doch lieber an eine Agentur abgeben?

Zu Beginn aller Planungen sollten Sie sich die Frage stellen, wofür Sie das Imagevideo erstellen und nutzen möchten und über welche Kanäle es veröffentlicht wird. Soll ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft werden, soll das Image des Unternehmens verbessert werden oder sollen neue Mitarbeiter einen besseren Eindruck von Ihrem Unternehmen bekommen? Je nach Sinn & Zweck des Videos muss während der Planungen das gewünschte Ziel immer wieder überprüft werden. Wer ist die Zielgruppe, wie wird diese am besten angesprochen und auf welchen Plattformen wird die Zielgruppe erreicht? 

Vorbereitungen vor dem Dreh

Ein gutes Konzept ist wichtiger als eine teure Kamera

Das scharfe Bild, gut klingender Ton und eine hohe Qualität helfen dabei, dass der Zuschauer sich einen Film länger anschaut und das Video nicht wegklickt. Allerdings ist die Bildqualität nicht das Wichtigste. Ein Imagevideo mit einer guten Story, einem Spannungsbogen und interessanten Motiven wird meist wichtiger bewertet als eine 8K-Videoauflösung.

Weniger ist mehr:

Viele Unternehmen probieren möglichst so viele Informationen wie möglich in einen Film zu verpacken, schließlich nimmt man das Geld für einen Film nicht jeden Tag neu in die Hand. Doch dieser Gedanke führt oft dazu, dass das Ergebnis des Imagefilms nicht zufriedenstellend ist bzw. die Zuschauer den Film oft nicht bis zum Ende sehen. 

Durch zu viele Informationen in einem Film verliert der Zuschauer oft den Überblick. Der Zuschauer weiß nicht mehr auf was er sich konzentrieren soll und er erkennt keinen roten Faden. Denken Sie immer wieder daran, welchen Zweck sie mit dem Film erreichen möchten. Meistens ist es sinnvoller, zwei oder drei kleinere Filme zu drehen anstatt alle Infos in einem Film zu verpacken. 

Emotionen wecken Vertrauen

Der Kunde kauft das, was sich gut anfühlt. Imagefilme verknüpfen Ihre Marke durch hervorgeweckte Emotionen mit einem positiven Gefühl. Was mit Texten und Bildern schwer zu schaffen ist, schafft ein Imagefilm in Sekundenschnelle. Den Zuschauer auf emotionaler Ebene abholen und Gefühle wecken – das ist das Steckenpferd eines Imagefilms. Ein Video erzählt Ihre gewünschte Geschichte, verleiht Ihrem Unternehmen ein Gesicht und schafft auf authentische Art und Weise ein Vertrauen zu Ihrem Produkt. Denken Sie bei dem Erstellen des Imagevideos immer an den Zuschauer und versetzen Sie sich in seine Situation.

Imagevideo für die Stadt Aurich

Die richtige Länge wählen

Die meisten Menschen wissen von sich selbst, dass sie keine Lust & oftmals auch keine Zeit haben, sich 10 langweilige Minuten über ein fremdes Unternehmen anzuschauen. Die Zeiten, in denen ein Imagefilm über 10 Minuten lang ist, sind schon lange vorbei. Überlegen Sie im Vorfeld, welche Themen Sie im Film ansprechen möchten und welche Länge dafür eingeplant wird. Welche Bereiche sind für den Zuschauer wirklich interessant, liefern vielleicht sogar einen Mehrwert und animieren dazu das Video zu Ende zuschauen? Auch hier gilt wieder: Weniger ist meist mehr.

Wo wird der Imagefilm später gezeigt?

Bevor Sie ein Imagevideo selbst erstellen, überlegen Sie auf welcher Plattform oder welchem Medium der Film später läuft. Ist dieser nur für interne Zwecke gedacht, kann der Film auch ein bisschen länger sein, denn Ihre Mitarbeiter identifizieren sich bereits mit dem Unternehmen und finden die Aufnahmen nicht langweilig. 

Läuft der Film auf einer Messe, sind Untertitel sicher sinnvoll. Oftmals ist es auf einer Messe laut und unübersichtlich. Durch einen Untertitel kann der Zuschauer dem Text/Film leichter folgen. Für die eigene Homepage sollten Sie wissen, wer dort Ihre Zielgruppe ist. Sind es vlt. Kunden, die Ihre Dienstleistung bereits kennen und dort mehr über Sie und Ihr Produkt erfahren möchten? Oder möchten Sie potentiellen neuen Mitarbeitern zeigen, wie es sich anfühlt, dort zu arbeiten? Es gibt viele Gründe warum Unternehmen ein Imagevideo erstellen und wofür Sie es nutzen können.

Die Produktion des Imagevideos

“Control the background

Achten Sie bei einer Aufnahme immer auf den Hintergrund. Oft sind dort Gegenstände zu sehen, die das Kamerabild stören. Das Wasserglas aus der Pause oder eine Jacke, die jemand kurz abgelegt hat. Vor jeder Aufnahme sollte der Kameramann den Hintergrund kontrollieren um unschöne Fehler im Hintergrund zu vermeiden.  

Wackelige Aufnahmen durch ein Stativ vermeiden

Eine wackelige Aufnahme kann als Stilmittel gelten, man sollte es aber nur ganz bewusst, kontrolliert und mit Absicht nutzen. Um dem Film einen höherwertigen Look zu verleihen, sollten die Aufnahmen ruhig sein und möglichst wenig wackeln. Anstatt die Kamera immer in der Hand zu halten ist ein Stativ oft hilfreich und führt zu einem professionellen Look.

Gute Stative sind teuer, es muss allerdings auch nicht direkt das beste Stativ sein. Lieber ein günstiges Stativ als gar kein Stativ. Falls gar kein Stativ zur Verfügung steht, hilft es oft bereits, wenn sich der Kameramann besseren Halt sucht, zum Beispiel durch das Anlehnen an einen Baum oder eine Wand. Das Wichtigste ist, dass das Kamerabild möglichst stabilisiert bleibt und nicht zu sehr wackelt.

Dreharbeiten bei BÜFA Reinigungssysteme

Zoom und Schwenk nur wenn es sein muss

Besonders Neueinsteiger in der Filmbranche neigen dazu, sehr oft die Zoom-Funktion bei der Kamera zu nutzen. Wer sich einmal beispielsweise einen Spielfilm anschaut, dem fällt auf, dass dort kaum und nur sehr begrenzt ein Zoom oder Schwenk der Kamera eingesetzt wird. Anstatt eines Zooms, sollte man wenn möglich lieber eine Kamerafahrt wählen, da diese eher der natürlichen Seherfahrung des Menschen entspricht.
Ähnlich verhält es sich mit einem Kameraschwenk. Hier lassen sich besser mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungen zeigen. Für den Zuschauer ist diese technische Art entspannter und auch interessanter.

Imagevideo erstellen - Auf den Achsensprung achten

Achsensprung vermeiden

Imagevideo erstellen: Am besten ohne Achsensprünge. Ein wichtiger Punkt während der Produktion ist das Vermeiden von Achsensprüngen. Was genau ein Achsensprung ist, lässt sich anhand eines Fußballers, der auf dem Spielfeld läuft erklären. Wenn am Spielfeldrand Kamera A positioniert ist und der Fußballer von links nach rechts über das Spielfeld läuft, so läuft er auch in der Aufnahme von Kamera A von links nach rechts.


Wird nun auf der gegenüberliegenden Seite Kamera B aufgestellt und der Spieler wird erneut gefilmt. So läuft in der Kamera B der Spieler von rechts nach links durch das Bild. Wenn man die Aufnahmen beider Kameras im Nachhinein aneinander schneidet, wechselst für den Betrachter der Fußballer die Laufrichtung je nach Aufnahme. Um diesen Effekt zu vermeiden, sollten die Kameras immer nur innerhalb eines Halbkreises (180°) entlang der Handlungsachse genutzt werden.

Nachbearbeitung des Imagevideos

Spannung erzeugen

Passend zu der Länge des Films sollten Sie probieren einen Spannungsbogen zu erzeugen. Vermeiden Sie langwierige Monologe, überflüssige Inhalte oder Doppelungen. Lassen Sie den Film von Unbeteiligten schauen, bevor Sie den Film veröffentlichen. An der Reaktion der Zuschauer werden Sie merken, an welchen Stellen der Zuschauer abschweift und wo Sie ggf. im Film nachbesser können.

Imagevideo erstellen

Mehr Schnitte, kurze Szenen & keine Transition-Effekte

Dem Zuschauer soll bei dem Anschauen des erstellten Imagevideos nicht langweilig werden. Unnötig lange Szenen wirken langweilig, außerdem ziehen sie den Film in die Länge. Darüber hinaus erhöhen sie das Risiko, dass der Zuschauer den Film nicht bis zum Ende sieht.  Probieren Sie, mehr Schnitte zu setzen und kurze Szenen zu nutzen. Vermeiden Sie amateurhafte Übergänge zwischen einzelnen Clips – setzen Sie auf harte Schnitte!

Auf die Länge achten

Oft haben Sie viel mehr Filmmaterial gedreht als Sie eigentlich brauchen. Probieren Sie nicht jeden einzelnen Take im Film unterzubringen. Denken Sie daran, wo Ihr Film gezeigt werden soll und welche Länge Sie sich in der Vorplanung überlegt haben. Auch wenn Sie viele schöne Szenen haben: Weniger ist oftmals mehr, der Film sollte nicht unnötig in die Länge gezogen werden.

Fazit:

Um ein Imagevideo zu erstellen, gibt es viele Tipps & Tricks. Grundsätzlich sollten Sie eine Person an der Hand haben, die bereits Vorerfahrung bei dem Umgang mit einer Kamera und der Erstellung von Videos hat. Sie sollten bei der Produktion immer an die Zielgruppe denken und sich regelmäßig hinterfragen, ob bestimmte Szenen unbedingt notwendig sind. Achten Sie darauf, dass das Video nicht zu lang wird und dem Zuschauer nicht langweilig wird.

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